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Photo zeigt Monika Mertens, die einen organgefarbigen Regenschirm in der Hand hält und einen komischen Vogel auf der Schulter sitzen hat

Hard Facts

Lieblingsfarbe, Lieblingsbuch und Lieblingshimmelsrichtung waren gestern. Schockierend und mit einer Deutschlandpremiere ... nein, jetzt kommt nicht "Die Wanderhure", sondern mein streng gehütetes und geheimes ...

... Lieblingslied!

Ein lang verloren geglaubtes Relikt aus meiner Kindheit erblickte das Tageslicht und gab Unfassbares Preis: Eine Schulfreundin fand ihr altes "Meine Schulklasse"-Buch aus der 3./4. Klasse wieder. Dort schrieb ich bei der Frage nach meinem Lieblingslied ... ... ... tschuldigung, ich bin immer noch sehr betroffen … „Eines Tages kam Nino nicht wieder nach Haus“ – von Nana Mouskouri. Gut, heute weiß ich auch, dass das Lied eigentlich „Nino (Wer die Freiheit verspricht)“ heißt. Das macht es aber auch nicht besser. Schlimmer macht es hingegen die Tatsache, dass ich Teile des Textes heute noch auswendig kann und bereits unzählige Menschen damit (Ausbildung, Arbeitsplatz und Freunde) in den Wahnsinn getrieben habe. An der ganzen Sache bin ich allerdings vollkommen unschuldig. Ich kannte damals einfach kaum etwas anderes. Meine Mutter hat das Lied die Ton-und Geduldsleiter rauf und runter gehört. Ich wurde sozusagen permanent und nachhaltig geschädigt durch aktives Passivhören.

Ich ...

... beobachte gerne Männer, die Frauen beobachten, während sie sich selbst vollkommen unbeobachtet fühlen.

Urzeitkrebse al dente

Haustiere wurden mir immer verwehrt. Umso entzückter war ich, als das YPS-Heft Urzeitkrebse hervorbrachte. Äußerst platzsparend lebten sie dort, wo Hamster und Kaninchen kein Wohlgefühl verspürt hätten: In einem Marmeladenglas gefüllt mit Wasser. Und sie lebten auch noch, als meine Familie ihren 5-wöchigen Urlaub antrat. Semi-günstig war bloß, dass das Glas direkt am Fenster stand und wir vergessen hatten, die Jalousien herunter zu machen. UND ES WAR SOMMER! R.I.P.

Das haut den stärksten Elefanten um

Als Kind dachte ich mal, ich würde Schuld am Tod eines Elefanten sein. Ich bin im Hagenbecks Tierpark mit meiner Plastiktüte zu nah an das Gehege gekommen und da hat sich ein Elefant während des Fütterns die Plastiktüte geschnappt und verschluckt. Darin befand sich auch mein Portemonnaie. Und ich nahm an, dass der Elefant nun qualvoll an einer Bleivergiftung dahinvegetieren würde.
Unter Rotz und Wasser erzählte ich meiner Mutter zu Hause davon, die daraufhin im Tierpark anrief. Ihr wurde nur sehr trocken versichert, dass sicher nichts passieren würde und dass ich mein Portemonnaie in ein paar Tagen wieder abholen könne.
Unglaublich – es war noch ganz, hatte keinerlei Schäden und alles Geld war drin. Elefanten haben offenbar kunststoffschonende Magensäfte – eine geniale Laune der Natur! Ich wollte das Portemonnaie allerdings dann doch nicht behalten. Die Wege, die es genommen hatte, wollte ich nicht an meinen Händen haben.

Ich hatte als Kind eine Schnullerkette

Mehr muss man dazu auch nicht sagen.

Grauer Daumen

Ich hatte mal einen kleinen, zierlichen Kaktus. Da war ich so um die 15 Jahre alt. Und der Kaktus hieß Stanislav Haar. Weil der weiße Puschelhaare hatte. Gut, das erklärt den Nachnamen. Alles andere ist auch mir unerklärlich. Auf jeden Fall ist dieser Kaktus in meiner Obhut gestorben. Ein Kaktus. Ich wusste gar nicht, dass die überhaupt sterben können. Aber Herr Haar konnte. Da Karma ein lustiger Geselle ist, sendete es mir eine Arbeitskollegin und Freundin, die mit Nachnamen genauso heißt (also, Haar jetzt ... nicht Stanislav). Auf das ich in alle Ewigkeit meine Unzulänglichkeiten in Sachen Pflanzenpflege vor Augen habe.
Allerdings überleben Tulpen in meiner Gegenwart die für sie vorgesehene Haltbarkeitsdauer von etwa 10 bis 14 Tagen. Und ich habe seit gut 10 Jahren so was wie einen Ficus. Im Umkehrschluss heißt das, ich bin in der Lage eine langjährige Beziehung mit etwas zu führen, dass 1x die Woche gegossen und besprüht werden muss, am Fenster steht und keinerlei Konversation benötigt … … … ICH BIN TOTAL ERLEDIGT!

Unterwegs

20. Dezember 2017
"Kunst & Frevel"
(Salon Hansen | Lüneburg)

27. Dezember 2017
"die wohngemeinschaft LIEBT Reim in Flammen"
(die wohngemeinschaft | Köln)

28. Dezember 2017
"Reim in Flammen"
(Club Bahnhof Ehrenfeld | Köln)

26. Januar 2018
"statt-Gespräch"
(statt-Theater | Neumünster)

09. Februar 2018
"Poetry Slam Landsberg"
(Stadttheater Landsberg | Landsberg)

Lieber soft?

Das war Dir jetzt doch irgendwie eine Nummer zu hart? Dann ab zu den "Soft Facts"!

Tighter Shit

Bereit für meine persönlichen Grenzerfahrungen?