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Photo zeigt Monika Mertens, die einen organgefarbigen Regenschirm in der Hand hält und einen komischen Vogel auf der Schulter sitzen hat

Warum bin ich ... ?

Grundsätzlich liegt die Antwort natürlich auf der Hand: Weil es Sex gab. Umsonst. Vor geraumer Zeit. Zwischen meinen Eltern … glaube ich. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass es nicht so gewesen ist. Egal. Aber vielleicht gibt es da ja noch Fragen wie: Warum bin ich …

... memo-poetry?

„Warum hast Du denn so eine komische URL? Die hat ja gar nichts mit Deinem Namen zu tun!“ Au contraire! Es sind jeweils die ersten beiden Buchstaben meines Vor-und Nachnamens: MOnika MErtens. Also erst einmal mome. Da es sich aber mit mome verhält, wie mit der H&M-Werbung, in der David Beckham 30 Sekunden lang stumpf einen Queue zusammenschraubt und apathisch-verstörend-sexy vor sich hinstarrt ... das ergibt einfach keinen Sinn ... habe ich ausgefuchste Sau einfach die Reihenfolge vertauscht. Et voilà: memo. Und Memo ist die Abkürzung für Memorandum, was wiederum so viel bedeutet wie "Denkschrift" oder auch "das, an das sich erinnert werden soll". Ich weiß, das ist total abgefahren. Das muss man erst einmal sacken lassen. So viel Ausgeklügeltheit. Vielleicht erst mal ein Bier trinken gehen.

... Poetry Slammerin?

Da habe ich mir eigentlich noch nie großartig Gedanken drüber gemacht. Eigentlich bin ich in erster Linie auch keine Poetry Slammerin, sondern irgend so ein Mensch. Oder eine Frau. Erweckt zumindest von außen den Eindruck. Ich hätte auch niemals gedacht, dass ich mich mal mit einem Kreuz auf die Mönckebergstraße Stelle und lauthals vor mich hinpredige. Ach nee, moment. Andere Geschichte. Was ich sagen wollte: Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mich mal irgendwo auf eine Bühne stelle, persönliche Dinge vortrage und das auch noch im Rahmen eines Wettbewerbs. Hätte mir das vor 10 Jahren jemand gesagt, den hätte ich ... angeguckt und wäre dann demonstrativ gegangen.
So viel möchte ich aber dazu - Spaß beiseite - sagen: In erster Linie geht's mir ums Schreiben. Ich habe jahrelang im stillen Kämmerchen geschrieben und dann … musste das alles einfach mal raus. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das, was ich da tue, irgendjemand interessiert. Zumal mein erster Text auf einer Bühne ein Nacktschnecken-Brustwarzen-Text war. Grob umrissen zumindest. Und ich dachte, dass versteht wahrscheinlich niemand. Wer versteht auch schon Brustwarzen und Nacktschnecken … die nuscheln immer so doof vor sich hin.

Photo zeigt Monika Mertens mit einer bleistiftgezeichneten Nackschnecke auf der Handinnenfläche.

Letztendlich finde ich es sehr spannend, eine direkte, unvermittelte und unverblümte Reaktion auf das zu bekommen, was ich da auf der Bühne mache. Und es ist mir ein Anliegen, dass mit anderen zu teilen, was mich bewegt – ob das nun vollkommen wahnsinnig und/oder aus den tiefen Abgründen meiner Seele ist. Menschen zu unterhalten, zu bewegen, zu berühren und mitzureißen - mit meinem Gedankengut. Das ist etwas Besonderes für mich. Und bei allem Spaß - das zwischen mir und dem Schreiben, das ist was Ernstes, denn Schreiben macht mich glücklich!

 

... so?

Na ja, es gibt doch schon genügend Menschen, die nicht so sind. Auf jeden Fall bin ich nicht „so“ aus emanzipations-ästhetischen Gründen. Und ich bin auch nicht einfach „dagegen“, so aus Prinzip oder so. Ich bin vielmehr dafür. Für Freiheit, Vielfalt, bunt.

Unterwegs

20. Dezember 2017
"Kunst & Frevel"
(Salon Hansen | Lüneburg)

27. Dezember 2017
"die wohngemeinschaft LIEBT Reim in Flammen"
(die wohngemeinschaft | Köln)

28. Dezember 2017
"Reim in Flammen"
(Club Bahnhof Ehrenfeld | Köln)

26. Januar 2018
"statt-Gespräch"
(statt-Theater | Neumünster)

09. Februar 2018
"Poetry Slam Landsberg"
(Stadttheater Landsberg | Landsberg)

Photo zeigt Monika Mertens, die mit einem orangefarbigen Regenschirm durch den Wald streunt

Hard Facts

Ich beobachte gerne Männer, die Frauen beobachten, während sie sich selbst vollkommen unbeobachtet fühlen. Mehr Hard Facts